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	<title>Logbuch zur Blogbibliothek &#187; Bloglesung</title>
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	<description>Begleitendes Blog für News, Kommentare und Diskussionen zum Portal</description>
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		<title>Wie die Blogbibliothek entstand (Teil 2 von 3): Die Idee steht und bekommt zusätzliche Unterstützung</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 00:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Wochen wandelte sich das Bild vor meinem geistigen Auge von einem gemütlichen Lokal einer Bloglesung zu einer behaglichen Bibliothek, in der man die Zeit vergessen konnte: Mit Texten, die man meinetwegen auch vorlesen mochte, oder einfach mit solchen, die auch zwischen Buchdeckeln nicht sogleich wieder zugeklappt würden. Roman half mir beim weiteren Ausbilden der Idee, und nach und nach entstand ein Gerüst an Prinzipien und  Richtlinien, die wir ins Zentrum stellen wollten. Daran gefiel uns von allem Anfang der Gedanke, völlig frei zu sein. Online so was zu unterhalten, kostet nicht alle Welt, ausser Zeit. Und die würden wir schon aufbringen. Materielle Ziele hatten wir eh nicht.  Von allem Anfang an genau dies haargenau von einander zu wissen, war die Voraussetzung, um überhaupt konkreter zu werden: Wir wollten und wollen die totale Freiheit für uns selbst – zum Wohl von Lesern und Bloggern beider Geschlechter, ohne Werbung auf dem Portal, die nur das Lesen stört, und ohne Traffic bolzen oder auf unserer Seite halten zu müssen. Wir wollten Schnittstelle sein. Anlaufstelle und Anfangsort für neue Kontakte.</p>
<p>Wir formulierten die ersten &#8220;Strategiepapiere&#8221;, reservierten die Web-Adresse, setzten ein Info-Mail auf, um einige uns bekannte Blogger mit der Grundidee zu konfrontieren und Reaktionen und Meinungen zu bekommen.<br />
Die spontanen Rückmeldungen waren in Zahl und Inhalt durchaus positiv. Es war mehr, als wir erwartet hatten. Also weiter machen. Schnell. </p>
<p>Roman erkannte für sich sehr bald, dass wohl jedes Standard-Tool, das zur Programmierung der Seite verfügbar sein mochte, zu viele Kompromisse  nötig machen würde.<br />
Also selber bauen, entschied er. Marke Eigenbau. </p>
<p>Mein Vertrauen war grenzenlos. Zu Recht, wie ich heute weiss. Und überhaupt: Es war unsere Idee, unser Ding. Wir konnten nicht mehr, als Schiffbruch erleiden. Dann hätten wir eine Menge Zeit investiert, vielleicht ein wenig Spott geerntet, aber in jedem Fall trotzdem viel gelernt. Was konnte uns schon geschehen?</p>
<p>Jetzt brauchten wir jemanden, der unseren Ideen Gestalt gab, denn eine der schönsten Eigenschaften, die Roman besitzt, ist die Fähigkeit, zu wissen, was er kann, und was nicht. &#8220;Mit Farbwahl und Grafik hab&#8217; ich es nicht so&#8221;, meinte er. Na fein. Ich auch nicht. Aber wieder kam mir meine eigene Blogger-Geschichte entgegen, denn ich kannte da eine Frau, die ihr Licht gerne ein wenig unter den Scheffel stellte, aber ich wusste, wie hell es leuchten konnte, und vor allem, dass mir dieses Licht selbst gefiel, und das war mir mit das Wichtigste.  Dass ich mir so sicher war, hatte einen Grund: Sie war und ist die erste <a href="http://myblog.de/batia">Bloggerin </a>und Leserin meines Blogs, die ich persönlich kennen lernte. Da ich Sie schon sehr gut kannte und verschiedene von Caro gestaltete Webseiten auch und mit ihr schon <a href="http://randbemerkungen.ch/">zusammen arbeiten</a> durfte, kam nur sie in Frage. Und sie machte mit</p>
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		<title>Wie die Blogbibliothek entstand (Teil 1 von 3): Erste Begegnungen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 00:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Blogs von Yoda gehörten zu den ersten, die mir im Netz auffielen. Irgendwie lief er mir immer über den Weg. Dem hätte ich ja vielleicht noch ausweichen können, zumal er oft über Themen schrieb, von denen ich einfach keine Ahnung hatte. Aber da waren auch immer mal wieder reflektierende Gedanken zum eigenen Tun, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blogs von <a href="http://yoda.ch/">Yoda</a> gehörten zu den ersten, die mir im Netz auffielen. Irgendwie lief er mir immer über den Weg. Dem hätte ich ja vielleicht noch ausweichen können, zumal er oft <a href="http://ubuntublog.ch/banner.php">über Themen schrieb</a>, von denen ich einfach keine Ahnung hatte. Aber da waren auch immer mal wieder reflektierende Gedanken zum eigenen Tun, die auch vor tieferen Sinnfragen nicht Halt machten, und wenn ich mich in eines der Internet-Themen bei ihm vertiefte, dann war es meist so geschrieben, dass auch ich Laie folgen konnte. Und beide hatten wir offensichtlich die Angewohnheit, gelegentlich nicht nur einfach &#8220;gut&#8221; über einen Menschen zu denken, sondern ihm das auch zu sagen.</p>
<p>Und so wurde Roman der erste Blogger und Leser meiner eigenen Internet-Seiten, den ich persönlich kennen lernte. Wir waren essen. Was, weiss ich nicht mehr. Aber an die Atmosphäre unsers Gesprächs kann ich mich bis heute erinnern. Und an die Inhalte auch so ungefähr. Vor allem aber spürten wir wohl beide: Wir sind, obwohl wir am gleichen Tag Geburtstag haben, ziemlich verschieden in der Art, wie wir uns geben – aber wir haben ähnliche Werte. Und wir schauen uns gegenseitig gern in die Augen.</p>
<p>Schon damals teilten wir einen Traum: Bloglesungen anbieten zu können. Wir wussten, dass dies in Deutschland funktionierte, und wir wussten ebenso, dass die Schweizer Szene dafür eindeutig zu klein war. Auf jeden Fall winkte ich ab: Dafür geeignete Texte finden, ist das eine. Sie aber auch vortragen zu können, das andere. Das war etwas für die ferne Zukunft oder für Luftschlösser.</p>
<p>Am <a href="http://www.bloggyfriday.ch/">Zürcher Bloggy Friday</a> im Januar 2008  trafen wir uns dann wieder im grösseren Kreis. Wir redeten über alles Mögliche und hauptsächlich nicht mit einander sondern mit anderen Bloggern und Bloggerinnen. Aber danach wanderten wir zu zweit zu unseren Autos. Es war vor einem Jahr deutlich weniger kalt als in diesen Tagen, und so standen wir da und erinnerten uns unseres Traums. Und blieben noch ein wenig länger stehen. Die Förderung von Blogs müsste doch auch auf einem anderen Weg möglich werden. Auch, Leser anzusprechen, die eben nicht nur Blogs lesen – oder gar jene, die solche noch gar nicht kennen. Wir &#8220;versprachen&#8221; uns gegenseitig, diesem Anliegen eine Form zu geben und gingen nach Hause.</p>
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