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	<title>Logbuch zur Blogbibliothek &#187; Bibliothek</title>
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	<description>Begleitendes Blog für News, Kommentare und Diskussionen zum Portal</description>
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		<title>Die Ouvertüre ist vorbei</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 23:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste Tag ist gelaufen. Ich bin einigermassen geschafft. Vor allem, weil neben allen Anfragen, die ich nach Möglichkeit mindestens mit einer baldigen Reaktion &#8220;belohnen&#8221; wollte, ausgerechnet der heutige Tag ein mehr als normaler Arbeitstag war. So nebenbei. Ich bin müde. Aber zufrieden. Die Beurteilung der Textvorschläge ist so zweischneidig, wie ich es vermutet habe: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.thinkabout.ch/media/blog/ouverturebycaro.jpg" alt="" align="left" />Der erste Tag ist gelaufen. Ich bin einigermassen geschafft. Vor allem, weil neben allen Anfragen, die ich nach Möglichkeit mindestens mit einer baldigen Reaktion &#8220;belohnen&#8221; wollte, ausgerechnet der heutige Tag ein mehr als normaler Arbeitstag war. So nebenbei. Ich bin müde. Aber zufrieden. Die Beurteilung der Textvorschläge ist so zweischneidig, wie ich es vermutet habe: Dadurch, dass wir uns das Ja oder Nein vorbehalten, enttäuschen wir bestimmt viele &#8211; gerade jene, die eigene Texte präsentieren. Das sollte aber nicht so rüberkommen. Denn wir wollen nicht einfach nur elitär sein. Wir möchten einfach mit allen Autoren zusammen den Leser im Blick haben, der, wann immer er herfindet, davon ausgehen darf, dass er hier Blog-Artikel findet, die er sonst im Netz in dieser Dichte nicht antrifft. Ich bin mir an diesem ersten Tag ein wenig wie in einer Orchesterprobe vorgekommen. Eine Art Generalprobe hinter Vorhängen, in der ich aber bereits spüren konnte, wie wichtig es sein wird, zu kommunizieren und damit Wertschätzung zu zeigen. Nur so kriegen wir ein sich ständig erweiterndes Orchester zusammen, das keine Kakophonie spielt, sondern sein Repertoire ständig erweitert.</p>
<p>Niemand von uns bloggt immer oder auch nur meistens so, wie es in dieser Bibliothek abgebildet wird. Aber jeder von uns liebt gut zu lesende Texte. Daran sollten wir immer denken &#8211; und niemand schliesst für irgend jemanden das Netz, schliesst Personen gewollt aus.  Wir versuchen vielmehr, unsere Gründe wenigstens in Ansätzen zu erklären, für ein Nein wie für ein Ja, und sind uns bewusst, dass wir darin super-subjektiv sind und auch den Goodwill aller Angesprochenen brauchen. Und darum freue ich mich besonders über jene unter Euch, die sich für das Feedback bedanken und ein Nein ausdrücklich akzeptieren können. Das durfte ich heute gleich mehrfach erleben. Und ich bin sicher, dass wir mit der Zeit auch zeigen können, dass wir gut nicht mit &#8220;perfekt&#8221;, &#8220;fertig&#8221; oder gar &#8220;fehlerfrei&#8221; gleichsetzen. Kritische Geister werden jetzt schon einwenden, dass der Beweis schon erbracht sei. Ja und? Genau das ist eine Bibliothek: Vielfalt unter gewissen Prämissen, für die es Bibliothekare gibt.</p>
<p>Dieses Projekt wird sich langsam entwickeln. Und wir werden ihm Sorge tragen. Das bedeutet in keiner Weise Abschottung oder Elitarismus. Ich denke, dass schon jetzt die Auswahl der Texte eine respktable Breite ergibt, und die wird noch grösser werden, je mehr wir alle unsere Leser motivieren können, ihre eigene Sicht einzubringen. Und uns selbst auch als Leser mit Empfehlungen anzubieten.</p>
<p>Ich danke allen, die uns darin vertrauen, dass wir für das Projekt das Beste wollen. Wir wollen jeden einzelnen, der das Lesen und das Schreiben liebt, willkommen heissen und mit seinen Anregungen und Empfehlungen ernst nehmen.</p>
<p>Und ganz besonders danke ich den arrivierten Bloggern, die ihr Geld auch professionell mit Schreiben verdienen (Sie sind bereits vertreten, als Journalisten, Buchautoren, Essayisten etc.), dass sie bereits in dieser frühen Phase unserem Projekt und der Lauterkeit unserer Absichten Vertrauen entgegen bringen &#8211; und sich nicht scheuen, mit einem eigenen Text neben einer vielleicht noch wenig bekannten Kollegin zu stehen: Mir ist die Förderung von Talent zum Schreiben, ja nur schon die Stärkung der Freude am texten und Lesen für möglichst viele Menschen ein grosses Anliegen.</p>
<p>Danke, tausend Dank für die Unterstützung.</p>
<p>Bild:  &lt;a href=&#8221;http://caro-art.ch/wilercarmen/&#8221; /&gt;Caro Nadler, L&#8217;Ouverture&lt;/a&gt;</p>
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		<title>Wie die Blogbibliothek entstand (Teil 2 von 3): Die Idee steht und bekommt zusätzliche Unterstützung</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 00:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Wochen wandelte sich das Bild vor meinem geistigen Auge von einem gemütlichen Lokal einer Bloglesung zu einer behaglichen Bibliothek, in der man die Zeit vergessen konnte: Mit Texten, die man meinetwegen auch vorlesen mochte, oder einfach mit solchen, die auch zwischen Buchdeckeln nicht sogleich wieder zugeklappt würden. Roman half mir beim weiteren Ausbilden der Idee, und nach und nach entstand ein Gerüst an Prinzipien und  Richtlinien, die wir ins Zentrum stellen wollten. Daran gefiel uns von allem Anfang der Gedanke, völlig frei zu sein. Online so was zu unterhalten, kostet nicht alle Welt, ausser Zeit. Und die würden wir schon aufbringen. Materielle Ziele hatten wir eh nicht.  Von allem Anfang an genau dies haargenau von einander zu wissen, war die Voraussetzung, um überhaupt konkreter zu werden: Wir wollten und wollen die totale Freiheit für uns selbst – zum Wohl von Lesern und Bloggern beider Geschlechter, ohne Werbung auf dem Portal, die nur das Lesen stört, und ohne Traffic bolzen oder auf unserer Seite halten zu müssen. Wir wollten Schnittstelle sein. Anlaufstelle und Anfangsort für neue Kontakte.</p>
<p>Wir formulierten die ersten &#8220;Strategiepapiere&#8221;, reservierten die Web-Adresse, setzten ein Info-Mail auf, um einige uns bekannte Blogger mit der Grundidee zu konfrontieren und Reaktionen und Meinungen zu bekommen.<br />
Die spontanen Rückmeldungen waren in Zahl und Inhalt durchaus positiv. Es war mehr, als wir erwartet hatten. Also weiter machen. Schnell. </p>
<p>Roman erkannte für sich sehr bald, dass wohl jedes Standard-Tool, das zur Programmierung der Seite verfügbar sein mochte, zu viele Kompromisse  nötig machen würde.<br />
Also selber bauen, entschied er. Marke Eigenbau. </p>
<p>Mein Vertrauen war grenzenlos. Zu Recht, wie ich heute weiss. Und überhaupt: Es war unsere Idee, unser Ding. Wir konnten nicht mehr, als Schiffbruch erleiden. Dann hätten wir eine Menge Zeit investiert, vielleicht ein wenig Spott geerntet, aber in jedem Fall trotzdem viel gelernt. Was konnte uns schon geschehen?</p>
<p>Jetzt brauchten wir jemanden, der unseren Ideen Gestalt gab, denn eine der schönsten Eigenschaften, die Roman besitzt, ist die Fähigkeit, zu wissen, was er kann, und was nicht. &#8220;Mit Farbwahl und Grafik hab&#8217; ich es nicht so&#8221;, meinte er. Na fein. Ich auch nicht. Aber wieder kam mir meine eigene Blogger-Geschichte entgegen, denn ich kannte da eine Frau, die ihr Licht gerne ein wenig unter den Scheffel stellte, aber ich wusste, wie hell es leuchten konnte, und vor allem, dass mir dieses Licht selbst gefiel, und das war mir mit das Wichtigste.  Dass ich mir so sicher war, hatte einen Grund: Sie war und ist die erste <a href="http://myblog.de/batia">Bloggerin </a>und Leserin meines Blogs, die ich persönlich kennen lernte. Da ich Sie schon sehr gut kannte und verschiedene von Caro gestaltete Webseiten auch und mit ihr schon <a href="http://randbemerkungen.ch/">zusammen arbeiten</a> durfte, kam nur sie in Frage. Und sie machte mit</p>
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