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	<title>Logbuch zur Blogbibliothek &#187; Auswahl</title>
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	<description>Begleitendes Blog für News, Kommentare und Diskussionen zum Portal</description>
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		<title>Was ist ein guter Blog-Text?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 19:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man die Blogbibliothek erstmals besucht und sich in die begleitenden Texte und Erklärungen &#8220;einliest&#8221;, dann mag man vielleicht den Eindruck bekommen, wir würden hier &#8220;fertige Literatur&#8221; suchen. Abgesehen davon, dass es dafür Portale wie LITBLOGS gibt, so greift dies aus einem anderen Grund zu kurz:
Wir glauben, dass Blogs sich dadurch auszeichnen, dass sie reales [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man die Blogbibliothek erstmals besucht und sich in die begleitenden Texte und Erklärungen &#8220;einliest&#8221;, dann mag man vielleicht den Eindruck bekommen, wir würden hier &#8220;fertige Literatur&#8221; suchen. Abgesehen davon, dass es dafür Portale wie <a href="http://www.litblogs.net/">LITBLOGS</a> gibt, so greift dies aus einem anderen Grund zu kurz:</p>
<p>Wir glauben, dass Blogs sich dadurch auszeichnen, dass sie reales Leben abbilden, weil sie Texte enthalten, die oft sehr unmittelbar, spontan entstehen. Und wenn etablierte Medien den Schrott beklagen, der in Blogs geschrieben steht, dann halten wir dem entgegen, dass das Medium Blog es möglich macht, dass Menschen ein berührendes Bild aus Ihrem Leben niederschreiben können, die ohne Blogs nie gelesen würden. Es gibt die Blog-Literatur der noch unentdeckten Schreibtalente, der Literaten auf dem Sprung &#8211; und es gibt die Texte des Mannes und der Frau nebenan, die einfach erzählen. Mit ebenso einfachen Worten, ohne jeglichen Drang zu glänzen, und doch eingehend und einnehmend. Diese Vielfalt ist eine absolute Besonderheit der Bloglandschaft, die wir abbilden wollen, mit Ihrer Hilfe. Auch einfach formulierte Texte können so viel Atmosphäre haben, dass man den Menschen dahinter spürt. Und mehr als Kaffeeklatsch haben wir alle zu erzählen.</p>
<p>Dass es mit diesem Spektrum noch schwieriger ist, eine Linie bei Auswahl oder Ablehnung zu finden, liegt auf der Hand. Es darf jederzeit diskutiert und kritisiert werden, so viel ist klar. Und mit jeder &#8220;Knacknuss&#8221;, die uns aufgegeben wird, werden wir an Sicherheit und Kriterien gewinnen.</p>
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		<title>Echo: Qualität auf Dauer</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 20:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus einem Mail an uns:
Frag&#8217; mich im Moment einfach nicht, wie man das dauerhaft halten kann, denn ich denke, ohne Eure tolle Arbeit herablassend beurteilen zu wollen, der Anfang ist einfacher, als der Dauerbetrieb.
Keine Frage. Und ich weiss es auch noch nicht. Aber: was ist denn eigentlich die Gefahr?
Sicher nicht die, dass es nicht genügend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einem Mail an uns:</p>
<blockquote><p>Frag&#8217; mich im Moment einfach nicht, wie man das dauerhaft halten kann, denn ich denke, ohne Eure tolle Arbeit herablassend beurteilen zu wollen, der Anfang ist einfacher, als der Dauerbetrieb.</p></blockquote>
<p>Keine Frage. Und ich weiss es auch noch nicht. Aber: was ist denn eigentlich die Gefahr?</p>
<p>Sicher nicht die, dass es nicht genügend gute Texte gibt.</p>
<p>Nein. Die Gefahr liegt nur bei uns. Wir könnten versucht sein, um den grossen Anfangserfolg auf jeden Fall am Kochen zu halten, schnell oder schneller neue Texte aufzuschalten. Es liegt also nur an uns, damit leben zu können, dass der Wecker der Neu-Einträge nicht jede Stunde brummt. Übrigens ist es nicht so, dass wir keine Vorschläge erhalten. Es ist auch nicht so, dass wir alle ablehnen würden. Aber wir erhalten auch viele Mails, die sind oft positiv, wie dieses Beispiel. Aber sie enthalten auch Fragen, Kritik, Anregungen. Erstaunlich und schön, dass nicht nach einem oberflächlichen Urteil gleich gebloggt, sondern mal nachgefragt wird. So kann man sich erklären. Und dafür wollen wir uns immer auch Zeit lassen. Auch &#8220;nach innen&#8221;, eben in Mails.</p>
<p>Wir sind mit den bisherigen Reaktionen sehr happy und danken allen für Ihren Input.</p>
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		<title>Die Ouvertüre ist vorbei</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 23:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste Tag ist gelaufen. Ich bin einigermassen geschafft. Vor allem, weil neben allen Anfragen, die ich nach Möglichkeit mindestens mit einer baldigen Reaktion &#8220;belohnen&#8221; wollte, ausgerechnet der heutige Tag ein mehr als normaler Arbeitstag war. So nebenbei. Ich bin müde. Aber zufrieden. Die Beurteilung der Textvorschläge ist so zweischneidig, wie ich es vermutet habe: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.thinkabout.ch/media/blog/ouverturebycaro.jpg" alt="" align="left" />Der erste Tag ist gelaufen. Ich bin einigermassen geschafft. Vor allem, weil neben allen Anfragen, die ich nach Möglichkeit mindestens mit einer baldigen Reaktion &#8220;belohnen&#8221; wollte, ausgerechnet der heutige Tag ein mehr als normaler Arbeitstag war. So nebenbei. Ich bin müde. Aber zufrieden. Die Beurteilung der Textvorschläge ist so zweischneidig, wie ich es vermutet habe: Dadurch, dass wir uns das Ja oder Nein vorbehalten, enttäuschen wir bestimmt viele &#8211; gerade jene, die eigene Texte präsentieren. Das sollte aber nicht so rüberkommen. Denn wir wollen nicht einfach nur elitär sein. Wir möchten einfach mit allen Autoren zusammen den Leser im Blick haben, der, wann immer er herfindet, davon ausgehen darf, dass er hier Blog-Artikel findet, die er sonst im Netz in dieser Dichte nicht antrifft. Ich bin mir an diesem ersten Tag ein wenig wie in einer Orchesterprobe vorgekommen. Eine Art Generalprobe hinter Vorhängen, in der ich aber bereits spüren konnte, wie wichtig es sein wird, zu kommunizieren und damit Wertschätzung zu zeigen. Nur so kriegen wir ein sich ständig erweiterndes Orchester zusammen, das keine Kakophonie spielt, sondern sein Repertoire ständig erweitert.</p>
<p>Niemand von uns bloggt immer oder auch nur meistens so, wie es in dieser Bibliothek abgebildet wird. Aber jeder von uns liebt gut zu lesende Texte. Daran sollten wir immer denken &#8211; und niemand schliesst für irgend jemanden das Netz, schliesst Personen gewollt aus.  Wir versuchen vielmehr, unsere Gründe wenigstens in Ansätzen zu erklären, für ein Nein wie für ein Ja, und sind uns bewusst, dass wir darin super-subjektiv sind und auch den Goodwill aller Angesprochenen brauchen. Und darum freue ich mich besonders über jene unter Euch, die sich für das Feedback bedanken und ein Nein ausdrücklich akzeptieren können. Das durfte ich heute gleich mehrfach erleben. Und ich bin sicher, dass wir mit der Zeit auch zeigen können, dass wir gut nicht mit &#8220;perfekt&#8221;, &#8220;fertig&#8221; oder gar &#8220;fehlerfrei&#8221; gleichsetzen. Kritische Geister werden jetzt schon einwenden, dass der Beweis schon erbracht sei. Ja und? Genau das ist eine Bibliothek: Vielfalt unter gewissen Prämissen, für die es Bibliothekare gibt.</p>
<p>Dieses Projekt wird sich langsam entwickeln. Und wir werden ihm Sorge tragen. Das bedeutet in keiner Weise Abschottung oder Elitarismus. Ich denke, dass schon jetzt die Auswahl der Texte eine respktable Breite ergibt, und die wird noch grösser werden, je mehr wir alle unsere Leser motivieren können, ihre eigene Sicht einzubringen. Und uns selbst auch als Leser mit Empfehlungen anzubieten.</p>
<p>Ich danke allen, die uns darin vertrauen, dass wir für das Projekt das Beste wollen. Wir wollen jeden einzelnen, der das Lesen und das Schreiben liebt, willkommen heissen und mit seinen Anregungen und Empfehlungen ernst nehmen.</p>
<p>Und ganz besonders danke ich den arrivierten Bloggern, die ihr Geld auch professionell mit Schreiben verdienen (Sie sind bereits vertreten, als Journalisten, Buchautoren, Essayisten etc.), dass sie bereits in dieser frühen Phase unserem Projekt und der Lauterkeit unserer Absichten Vertrauen entgegen bringen &#8211; und sich nicht scheuen, mit einem eigenen Text neben einer vielleicht noch wenig bekannten Kollegin zu stehen: Mir ist die Förderung von Talent zum Schreiben, ja nur schon die Stärkung der Freude am texten und Lesen für möglichst viele Menschen ein grosses Anliegen.</p>
<p>Danke, tausend Dank für die Unterstützung.</p>
<p>Bild:  &lt;a href=&#8221;http://caro-art.ch/wilercarmen/&#8221; /&gt;Caro Nadler, L&#8217;Ouverture&lt;/a&gt;</p>
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		<title>Werte und bewerten</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 08:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auswahl]]></category>
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		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz bewusst wollen wir hier auf ein klassisches Bewertungssystem, wie man es an allen Orten in der Web 2.0 Welt finden kann, verzichten. Das heisst aber nicht, dass die Inhalte in unserem Portal wertfrei wären &#8211; im Gegenteil. Sie sind von unseren Scouts und durch uns sorgfältig ausgesucht. Es sind Perlen im grossen Dschungel der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz bewusst wollen wir hier auf ein klassisches Bewertungssystem, wie man es an allen Orten in der Web 2.0 Welt finden kann, verzichten. Das heisst aber nicht, dass die Inhalte in unserem Portal wertfrei wären &#8211; im Gegenteil. Sie sind von unseren Scouts und durch uns sorgfältig ausgesucht. Es sind Perlen im grossen Dschungel der Blogs. </p>
<p>Die Texte stehen da und laden ein zum Lesen; vielleicht auch dazu, um noch mehr davon zu sehen. In unserer Bibliothek, in der es gemütlich und ruhig ist, vielleicht ab und zu einmal etwas lauter sein darf, dort, wo man Zeit findet, um zu Lesen, wo sich die Musse ausbreiten kann und man Lust verspürt, sich hinzusetzen und zu verweilen und sich zu vertiefen, dort sind Bewertungssysteme einfach zu simpel, zu oberflächlich, als dass sie wiedergeben könnten, welchen tatsächlichen Wert die Texte für die einzelnen Leser bedeuten. </p>
<p>Würden wir ein klassischen Bewertungssystem einführen, gäben wir den Mechanismus dieser Bibliothek, also die Funktionsweise, die Möglichkeiten zum Stöbern und Finden, aus der Hand und überliessen sie einem mitunter willkürlich wirkendem System. Das wollen wir nicht. Deswegen bilden wir nicht einmal die Anzahl Zugriffe auf die einzelnen Beiträge ab, weil das bereits eine sanfte Form der Bewertung darstellen würde.</p>
<p>Hingegen sind persönliche Bewertungen unumgänglich. Sonst liesse sich kein Wert finden. Diesen Ansatz wollen wir durchaus unterstützen und deswegen haben wir die <a href="http://blog.blogbibliothek.ch/notizblog#comment-11">Idee vom Flashfrog</a> bezüglich der Favoriten sehr gerne aufgenommen. Auch wenn wir der Meinung sind, dass jene Favoriten nur unter bestimmten Umständen öffentlich zugänglich sein sollten, denn damit würden wir ja bereits wieder eine Grundlage zur Bewertung bieten. </p>
<p>Wichtig scheint mit, dass wir den Fokus der Grundidee nicht verlassen und dennoch offen für neue und andere Ideen sind. Wir verstehen uns als Enabler und nicht als Diabler. Darum nehmen wir jede Idee gerne auf und prüfen sie im Kontext unserer Philosophie. Und vielleicht prüfen wir dereinst auch unsere Philosophie. Nichts ist beständiger als der Wandel.</p>
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