Die Welt der Bücher ist unendlich weit. Für Blogs gilt das auch. Auch sie bilden in gewisser Weise alles ab, was in schriftlicher Form denkbar ist.

Eine der grössten und schönsten Überraschungen dieses Projektes ist es, dass Autoren, die bereits veröffentlichen, so wenig Berührungsängste gegenüber unserem Projekt haben.

Hierzu gibt es ein neues Beispiel. Ich verfolge die Internet-Projekte von Markus A. Hediger schon länger, aber nicht wirklich regelmässig. Aber immer wieder begegne ich ihm. Was mich dabei fasziniert, ist, dass hier ein Schriftsteller ganz bewusst mit dem Internet und seinen Gestaltungsformen zu spielen versucht, ernsthaft, aber immer auch auf der Suche nach neuen Stilformen. Dass er damit Kunst zum Anfassen bietet und zum Nulltarif, ist mutig, macht neugierig und lässt auch danach fragen, wo denn für ihn die Rückmeldungen sein mögen, die ihn re-inspirieren können?

Man darf es ahnen: Wie wir “kommunen” Blogger hat er sich mit den gleichen Fallen des Selbstzweifels herum zu schlagen, da bin ich sicher.

Mit Litblogs.net wie mit der Unterstützung anderer Autoren, mit Radio im Netz und Podcasts fördert und fordert er alle Schreibenden auf, sich das Interent zunutze zu machen und – eben – darin zu schreiben. Ab morgen ist einer dieser eigenen Texte auch in der Blogbibliothek zu lesen.

Ich freue mich sehr.