Echo: Qualität auf Dauer
Aus einem Mail an uns:
Frag’ mich im Moment einfach nicht, wie man das dauerhaft halten kann, denn ich denke, ohne Eure tolle Arbeit herablassend beurteilen zu wollen, der Anfang ist einfacher, als der Dauerbetrieb.
Keine Frage. Und ich weiss es auch noch nicht. Aber: was ist denn eigentlich die Gefahr?
Sicher nicht die, dass es nicht genügend gute Texte gibt.
Nein. Die Gefahr liegt nur bei uns. Wir könnten versucht sein, um den grossen Anfangserfolg auf jeden Fall am Kochen zu halten, schnell oder schneller neue Texte aufzuschalten. Es liegt also nur an uns, damit leben zu können, dass der Wecker der Neu-Einträge nicht jede Stunde brummt. Übrigens ist es nicht so, dass wir keine Vorschläge erhalten. Es ist auch nicht so, dass wir alle ablehnen würden. Aber wir erhalten auch viele Mails, die sind oft positiv, wie dieses Beispiel. Aber sie enthalten auch Fragen, Kritik, Anregungen. Erstaunlich und schön, dass nicht nach einem oberflächlichen Urteil gleich gebloggt, sondern mal nachgefragt wird. So kann man sich erklären. Und dafür wollen wir uns immer auch Zeit lassen. Auch “nach innen”, eben in Mails.
Wir sind mit den bisherigen Reaktionen sehr happy und danken allen für Ihren Input.


16. Januar 2009 um 23:12 Uhr
Ich finde es gar nicht nötig, dass die Frequenz erhöht würde. Wenn ich jeden neuen Text lesen möchte, ist das genug. Lieber warte ich mal länger, dafür bleibt die Qualität gleich. Und warten muss ich ja nicht. Ich hab noch andere Feeds abonniert;-)
Macht es also wie bei einem Marathon. Geht in Eurem Rhythmus. Teilt Eure Kräfte ein. Lasst Euch nicht drängen. Auf dass wir noch sehr lange Freude an Eurer tollen Arbeit haben.
17. Januar 2009 um 18:18 Uhr
@ Maria:
Für mehr Texte pro Tag spricht der Wunsch, vermehrt auch Inhalte aufzuschalten, die vielleicht nicht unserem eigenen Geschmack entsprechen, aber eben auch gut geschrieben sind: Sind nur wenige Texte online, “getraut” man sich das viel weniger, weil Du bei solchen Beiträgen viel weniger Sicherheit hast, ob deren Qualität an sich ausreicht. Die Folge: Wir sind vielleicht zu restriktiv – und zu “einförmig”.
17. Januar 2009 um 18:28 Uhr
Stimmt! Dann wäre es einfacher, wenn das Redaktionsteam aus mehreren, sehr unterschiedlichen Menschen besteht oder für die verschiedenen Bereiche verschiedene Redaktoren, oder sagt man Bibliothekare, zuständig wären.
17. Januar 2009 um 21:07 Uhr
@Maria:
Wenn der Laden grösser ist, mag das denkbar sein. Wir haben die Idee fast ein Jahr mit uns herum getragen. Fast alle, die wir damit vertraut machten, fanden
a) den Ansatz mutig aber unbedingt richtig, die Auswahl selbst zu treffen und damit die Qualität zu steuern (automatisierte Aggregationssysteme gibt es genug)
b) schärften sie uns ein, davon nicht abzuweichen.
Aber ich habe schon Ideen, wie man das Problem im Sinn der BB lösen kann. Eins nach dem andern. Erst mal sehen, dass sie auch so eine gewisse Breite bekommt.