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	<title>Logbuch zur Blogbibliothek</title>
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	<description>Begleitendes Blog für News, Kommentare und Diskussionen zum Portal</description>
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		<title>Nach Durchatmen wieder Fahrt aufnehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 21:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist zwischenzeitlich etwas ruhig geworden in der Blogbibliothek.
Das liegt schlicht an den Energiereserven, die nicht immer in genügender Weise vorhanden waren.
Nun ist dem Projekt zugute gekommen, dass wir uns dabei nie unter Druck gesetzt haben. Ich hatte zwar immer eine Vorstellung davon, wie regelmässig ich gerne neue Texte hochschalten würde &#8211; aber es entstand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zwischenzeitlich etwas ruhig geworden in der Blogbibliothek.</p>
<p>Das liegt schlicht an den Energiereserven, die nicht immer in genügender Weise vorhanden waren.</p>
<p>Nun ist dem Projekt zugute gekommen, dass wir uns dabei nie unter Druck gesetzt haben. Ich hatte zwar immer eine Vorstellung davon, wie regelmässig ich gerne neue Texte hochschalten würde &#8211; aber es entstand daraus nie ein Druck, der zuviel hätte werden können.  Und eine Bibliothek bleibt ja ein Angebot, sie hat geöffnet, auch wenn mal eine Weile neue Bücher ausbleiben.</p>
<p>Das Projekt bekommt redaktionell gerade auch wieder mehr Unterstützung durch <a href="http://blogbibliothek.ch/impressum/">Jürgen</a>, und meine Lust, es weiter zu pflegen, ist nicht erloschen, im Gegenteil. Nach dem grossen Durchatmen wird es nun wieder regelmässiger weiter gehen mit neuen Aufnahmen.</p>
<p>Wenn Ihr Reaktionen auf empfohlene Texte vermisst, so stupft uns nochmals an &#8211; ich bin allerdings dabei, mein Archiv zu kämmen und zu prüfen, wer allenfalls vergessen gegangen ist.</p>
<p>Und etwas sei auch noch gestanden:</p>
<p>Manchmal wird der Enthusiasmus durch einen bestimmten Umstand gebremst:</p>
<p>Wenn wir einen Autor bzw. einen Blog-Artikel vorsehen, und das Blog ist neu, bekommt der Autor die Anfrage in Form eines Schreibens, in dem er erklären kann, ob er einverstanden ist &#8211; und was mit den zukünftig ausgewählten Texten geschehen soll &#8211; ob wir diese ohne ausdrücklichen Akzpet, nur mit begleitender Information, verwenden dürfen, oder nicht, zum Beispiel.</p>
<p>Manchmal bekommen wir als Antwort dann ein einfaches Ja, ganz pauschal, aber mit der klaren Aussage, das genüge so schon, der kurze Fragebogen würde nicht ausgefüllt.</p>
<p>Das bedeutet dann für uns: Danke vielmals zurück &#8211; und keine Veröffentlichung. Denn: wir betrachten es als wichtig, dass Urheberrechte respektiert werden. Und wir betrachten es auch als wichtig, dass sich mögliche Autoren so weit mit unserem Projekt auseinander setzen, dass ihnen die Mühe, ein paar Fragen zu beantworten, nicht zuviel ist.</p>
<p>Aber manchmal ist es schon frustrierend, wie gleichgültig bis nachlässig Blogger mit konkreten, Interesse signalisierenden Anfragen zu ihrem Schreiben umgehen&#8230;</p>
<p><img class="alignnone" title="thinkabout" src="http://www.thinkabout.ch/media/icons/thi.jpg" alt="" width="18" height="14" /></p>
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		<title>Ein Jubiläum</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 17:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Blogbibliothek garantiert zwar zur Zeit nicht täglich einen neuen Beitrag. Arbeitsbelastungen und -überlastungen und falschbelastungen bringen manchmal Pausen &#8211; dafür gibt es manchmal mehr als einen neuen Beitrag pro Tag. Wir richten uns nach der Zeit und nach dem Spass und nach der aktuellen Empfehlungslage. Die ist im Moment übrigens alles andere als abgearbeitet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blogbibliothek garantiert zwar zur Zeit nicht täglich einen neuen Beitrag. Arbeitsbelastungen und -überlastungen und falschbelastungen bringen manchmal Pausen &#8211; dafür gibt es manchmal mehr als einen neuen Beitrag pro Tag. Wir richten uns nach der Zeit und nach dem Spass und nach der aktuellen Empfehlungslage. Die ist im Moment übrigens alles andere als abgearbeitet &#8211; und ich entschuldige mich bei jenen Scouts, die noch nichts von uns gelesen haben.</p>
<p>Aber heute wird ein Prösterchen für uns alle gesprochen:</p>
<h3>In der Nacht auf heute ist der 100&#8242;000ste Volltext angeklickt worden.</h3>
<p>Wir freuen uns über jeden Leser &#8211; und über jeden Blogger, der auf Grund einer Aufnahme eines Textes ein bisschen Zusatzmumm für sein Schreiben in seine weiteren Texte nimmt!</p>
<p>Danke Allen, die das Projekt mittragen.</p>
<p>Thinkabout &#8211; auch im Namen von Jürgen und Roman</p>
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		<title>Ermunterung zum Schreiben</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 18:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tagebuchverfasser, Blogger, Journalist oder Autor? Falsch. Es gibt nur Schreibende. Und wenn man Milena Moser glaubt, wollen alle schreiben.
Ich weiss nicht, ob das ähnlich zu verstehen ist, wie die Aussage, dass alle gerne singen möchten. Das ist natürlich falsch. Vielleicht möchten alle gerne gut singen können. Das möchte ich auf jeden Fall sehr, sehr gerne. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tagebuchverfasser, Blogger, Journalist oder Autor? Falsch. Es gibt nur Schreibende. Und wenn man Milena Moser glaubt, wollen alle schreiben.</strong></p>
<p>Ich weiss nicht, ob das ähnlich zu verstehen ist, wie die Aussage, dass alle gerne singen möchten. Das ist natürlich falsch. Vielleicht möchten alle gerne gut singen können. Das möchte ich auf jeden Fall sehr, sehr gerne. Und genau darum singe ich nicht. Nie. Ausser im tiefsten Wald, wenn es geradezu Sinn macht, zufällige Zuhörer zu erschrecken.</p>
<p>Aber vielleicht stimmt es ja, dass eigentlich alle schreiben möchten. Vielleicht möchten auch alle reden. Und es fehlt nur an der Überzeugung, es zu können. Der Mensch besitzt ja eine unglaublich ausgeprägte Fähigkeit, sich die Fragen zu beantworten, bevor sie gestellt sind (und andere gar nie zu stellen, obwohl die Antworten ganz wichtig wären, aber das ist ein anderes Thema). Was also fasziniert am geschriebenen Wort? Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass etwas, was man spricht, wenn es denn aufgeschrieben wird, plötzlich irgendwie verbindlicher ist. Das Geschriebene ist wie die Fotografie eines Gedankens. Eine Art Zeugnis eines gedachten Moments. Es ist ein Teil von uns, eine Offenlegung, und es ist irgendwie immer mehr als die Summe aller Buchstaben. Der Satz kann dabei ganz banal sein, der Leser kann dennoch alles, wirklich fast alles hinein denken. Gerade dann. Der Leser kann sich sein eigenes Leben vorlesen. Und er tut es wohl viel häufiger, als er es sich bewusst ist.</p>
<p>Wenn das Kind aus dem Ferienlager schreibt:<br />
<em>Hoi Mami, wie geht es Dir? Mir geht es gut. Heute Nachmittag machen wir eine Wanderung.</em>, dann kann es sein, dass die Mutter daran eine halbe Ewigkeit zu lesen vermag. Vielleicht hört sie die Stimme der Tochter, sie riecht die Blumen auf der Bergwiese, stellt sich die Aussicht vor, sieht das vertrauteste Gesicht in ihrem Leben lachen und macht sich gleichzeitig Sorgen, da sie die Stimme ja nicht hören und befragen kann, ob das Kind wirklich glücklich ist?<br />
Texte können beruhigen, aufrütteln, sie können was sagen und doch viel verschweigen, aber sie sind in jedem Fall verbindlicher als ein flüchtig gesprochenes Wort. Und weil wir als Leser das immer wissen, auch wenn wir vielleicht nie darüber nachdenken, deswegen mag wohl Milena Moser vermuten, dass alle gerne schreiben würden.<br />
Tun Sie es. Sie atmen doch auch, ganz selbstverständlich. Schreiben Sie jede Woche einen elektronischen Brief. E-Mail soll ein veraltetes Medium sein, habe ich gelesen. Ich finde es modern genug, dass es mir wichtiger ist als jede PN oder jede Nachricht auf Facebook oder Twitter oder wie alle diese flüchtigen Dinger heissen. Nein, ich schreibe Mails. Von Herzen gern und häufig, und doch viel zu selten. Die meisten meiner Adressaten würde ich überfordern, würde ich von ihnen Antworten im gleichen Ausmass und Tempo erwarten. Aber darum geht es nicht. Ich rede ja auch mit mir beim Schreiben, und ich bin jedem dankbar, der mir dabei hilft – gerade weil ich ihm schreibe, weil er mir einen Grund dafür schenkt, und weil er mir diese Zeit wert ist, in der ich mir selbst ein Bewusstsein schenke, das näher bei mir selbst bleibt als bei den meisten anderen Tätigkeiten.</p>
<p>Schreiben ist immer auch begegnen. Schon in dem Moment, indem sie einen Buchstaben setzen. Lange, bevor es jemand anders gelesen hat. Reden Sie ruhig mit sich selbst. Wenn Sie es schreibend tun, wird niemand meinen, Sie wären sonderbar. Das werden Sie höchstens, wenn Sie sich diese Begegnungen mit sich selbst nicht gönnen.</p>
<p>PS:  Und wenn Sie etwas älter sind und meinen, Computer und dieses E-Mail-Dings wären nichts mehr für Sie, dann lassen Sie sich gesagt sein: Sie verspielen damit eine wunderbare Chance für den Rest Ihres Lebens!</p>
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		<title>Miriam Meckel &#8211; oder die Kunst, weniger zu wollen</title>
		<link>http://blog.blogbibliothek.ch/schreibende/miriam-meckel-oder-die-kunst-weniger-zu-wollen</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreibende]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Professorin Miriam Meckel, von deren Blog auch schon Artikel in der Blogbibliothek erschienen sind, hat ein Buch geschrieben:
Miriam Meckel: Brief an mein Leben. Erfahrungen mit einem Burnout. Rowohlt Verlag, Hamburg 2010, 224. S.
In einem Interview mit dem Tages Anzeiger erzählt sie von ihrem von Körper und Geist erzwungenen Marschhalt. Es wird dabei eindrücklich deutlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://files.newsnetz.ch/story/2/2/6/22610653/9/1.jpg" alt="" width="130" height="197" align="right" />Die Professorin Miriam Meckel, von deren Blog auch schon <a href="http://blogbibliothek.ch/quellen/detail.php?IDGefaess=79">Artikel in der Blogbibliothek</a> erschienen sind, hat ein Buch geschrieben:<br />
Miriam Meckel: Brief an mein Leben. Erfahrungen mit einem Burnout. Rowohlt Verlag, Hamburg 2010, 224. S.<br />
In einem<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Wir-brauchen-den-Muessiggang/story/22610653"> Interview mit dem Tages Anzeiger</a> erzählt sie von ihrem von Körper und Geist erzwungenen Marschhalt. Es wird dabei eindrücklich deutlich, dass sie sich selbst bewusst ist, dass die Gründe, welche dazu geführt haben, nicht einfach verschwinden, sondern dass es weiterhin darum geht, den allgemein vorhandenen Ansprüchen und Impulsen, welche wir in unserem Alltag verspüren, mit Strategien zu begegnen, die uns helfen, uns nicht im endlosen Strom von Kommunikations- und Betätigungsanreizen zu verlieren und dem, was &#8220;Erfolg&#8221; meint, gelassener entgegen zu treten.<br />
Das mögen ein paar Zitate illustrieren:<br />
&lt;div /&gt;Mein Buch erinnert mich daran, zugunsten meiner Gesundheit zwischendurch auch auf Dinge zu verzichten, die ich gerne mache.</p>
<p>Bei diesem kommunikativen Stubenarrest, den sogenannten Inaktivitätstagen, blieb ich ein ganzes Wochenende auf meinem Zimmer. Keine Gespräche und keine Bücher, keine Musik, kein TV, kein SMS und keine E-Mail. Ich habe am Fenster gesessen und rausgeschaut. Dann beginnt das Denken und Fühlen.</p>
<p>Klar ist es verlockend, zwischendurch einen Beitrag auf Facebook zu posten oder eine E-Mail zu schreiben. Da wartet ja eine Instant-Gratifikation, jemand reagiert vielleicht.</p>
<p>Meine To-do-Listen entstanden vor dem Burnout oft aus einer Unruhe, aus dem ständigen Gefühl, dass es noch tausend andere Dinge gibt, die ich machen müsste.</p>
<p>Menschen sollen nicht bloss funktionieren. Sie sollen leben. Perfektion und Erfolgsstreben sind oft nichts anders als die Erfüllung selbst- und von aussen auferlegter Zwänge&#8230;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;/div&gt;<br />
&lt;p&gt;<br />
Diese Auszüge liefern Stoff für viele Selbstreflexionen, und ich bin sicher, dass das nicht nur mir so geht. Ich könnte jetzt los ziehen in meinem Kopf und schon halb am Schreiben sein, für den nächsten Blog-Artikel. Ich lasse es jetzt mal bleiben. Ich mag irgendwie nicht. Zu faul? Vielleicht. Vielleicht auch nur etwas müde. Und dem inneren &#8220;ich muss&#8221; zu widersprechen &#8211; das legt ja gerade dieser Artikel nahe, oder?</p>
<p>::: :::<br />
Bildquelle: Keystone/Tages Anzeiger: <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Wir-brauchen-den-Muessiggang/story/22610653">Wir brauchen den Müssiggang</a><br />
:::</p>
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		</item>
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		<title>Die Angst vor dem kreativen Schreib-Gau</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 09:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mitarbeiter in der Redaktion versucht, die Fülle der neuen Informationen in News zu wandeln und entsprechend aufzubereiten. Manchmal hat er das Gefühl, der Takt würde immer rasender und die Flut des Materials würde immer riesiger, und er fragt sich, wie er heute an den Punkt kommen soll, der gestern das Ziel war, für einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Contentspalte -->Der Mitarbeiter in der Redaktion versucht, die Fülle der neuen Informationen in News zu wandeln und entsprechend aufzubereiten. Manchmal hat er das Gefühl, der Takt würde immer rasender und die Flut des Materials würde immer riesiger, und er fragt sich, wie er heute an den Punkt kommen soll, der gestern das Ziel war, für einen kurzen Moment, bevor wieder alle Zähler auf Null standen und alles von vorn begann. Und das wird jeden Tag so sein und das Rad wird sich noch schneller drehen…</p>
<p>Der Journalist, dem das Thema zugeteilt oder bewilligt wird, sichtet sein Material, versucht eine erste Gliederung – und er fragt sich plötzlich: Was ist, wenn ich die unzähligen Fäden nicht zu einem Strang binden kann, wenn ich die Geschichte nicht zu Ende bringe? Dieser Zweifel ist oft da, aber es scheint ihm, er würde sich hartnäckiger melden in letzter Zeit und greifbarer werden, wie ein Gespenst, das zum Ungeheuer wird…</p>
<p>Der Blogger sitzt vor dem Computer. Dieser verlangt noch einen Text für heute. Denn unter dem heutigen Datum steht noch kein Eintrag. Und er, der frei ist von redaktionellen Zwängen und sich diese selbst auferlegt – ihm kommt “nichts in den Sinn”, obwohl sein Kopf voll ist von Gedanken. Nichts Greifbares, viel Belangloses, nichts Konkretes, und was er einfängt, zerfällt zu Staub. Manchmal fragt er sich: Was ist, wenn mir nichts mehr einfällt? Und was, wenn ich nicht mehr gelesen werde? Was, wenn ich selbst mich überführen muss, dass ich nicht mehr schreiben kann?</p>
<p>Wie viele Texte, die wir lesen, mögen aus oder trotz solchen Ängsten geschrieben worden sein? Es liegt viel Schweiss, Mühsal und Zweifel zwischen den Zeilen, die wir tagtäglich lesen. Und vielleicht hat der Autor mit nichts so zu kämpfen gehabt wie mit der Kunst, uns genau dies nicht wirklich spüren zu lassen.</p>
<pre><img class="alignnone" src="http://thinkabout.ch/media/icons/thi.jpg" alt="" width="18" height="14" /></pre>
<pre>Der Artikel erscheint zeitgleich auf thinkabout.ch.
.</pre>
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		<title>Das erste Jahr &#8211; das zweite folgt bestimmt</title>
		<link>http://blog.blogbibliothek.ch/scouting/das-erste-jahr-das-zweite-folgt-bestimmt</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 14:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das erste Jahr der Blogbibliothek ist Geschichte. Über 400 Blog-Artikel stehen nun als Teil eines Schmuckkästleins in den virtuellen Regalen &#8211; und natürlich sollen es tausende werden. Wie schnell das geschieht, ist nicht so wichtig. Die Bibliothek kann und will in jedem Fall nichts anderes sein als ein Appetitanreger: Es soll die Vielfalt vorhandener Blogs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Jahr der Blogbibliothek ist Geschichte. Über 400 Blog-Artikel stehen nun als Teil eines Schmuckkästleins in den virtuellen Regalen &#8211; und natürlich sollen es tausende werden. Wie schnell das geschieht, ist nicht so wichtig. Die Bibliothek kann und will in jedem Fall nichts anderes sein als ein Appetitanreger: Es soll die Vielfalt vorhandener Blogs abgebildet und gezeigt werden, wie viel Überraschendes und auch gut Geschriebenes es im Netz zu entdecken gilt. Und je vielfältiger und grösser die Leseecke wird, um so länger werden auch Leseratten vor Ort verweilen. Schon im vergangenen Jahr ist mehr als 63&#8242;000mal ein Beitrag im Volltext gelesen worden.</p>
<p>Mehr aber noch freut mich, wenn die Blogrolls auf den einzelnen Blogs verraten, dass sich Blogs über das Portal gefunden haben, oder wenn Kommentare in Blogs zeigen, dass über die Blogbibliothek ein Blog neue Leser bekommen hat. Denn diese Bibliothek will stets die bewusste Vernetzung unterstützen: Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Bibliothek ist es den Lesern der Blogbibliothek möglich, sehr spontan und doch bewusst, ganz direkt und schnell einen Kontakt zum Autor oder zur Bloggerin aufzubauen bzw. in sein weiteres Schreiben &#8220;einzutauchen&#8221;.</p>
<p>Was mir leider ein bisschen fehlt, ist die breitere Abstützung:</p>
<p>Dass ich hier in &#8220;Ich-Form&#8221; schreibe, sagt es schon: Die Empfehlung von Texten durch Leser klappt leider (noch) nicht so gut, wie ich es mir wünsche. Oft finde ich auch bei Bibliotheks-Bloggern Verweise auf spannende Artikel und wünschte mir dann insgeheim, sie hätten den Link auch der Blogbibliothek empfohlen. Mit anderen Worten: Die Blogbibliothek braucht mehr Scouts!</p>
<p>Ich bemühe mich zusammen mit meiner Frau, bei den eigenen Empfehlungen und Aufnahmen möglichst vielseitig zu bleiben, aber noch so gerne würden wir mehr hinter Vorschlägen aus Leser- und Bloggerkreisen zurück stehen.</p>
<p>Ich würde auch gerne das Redaktionsteam erweitern und aus dem Kreis bestehender Bibliotheks-Nutzer einen Kreis bilden, der sich zu einer engeren Mitarbeit &#8220;verpflichten&#8221; liesse.</p>
<p>Dabei ist von der regelmässigen Durchsicht bestimmter (Bibliotheks-)Blogs bis zu einer Teilnahme in der Redaktion alles möglich.</p>
<p>Es wird sich alles geben. Entscheidend bei allem bleibt: Die Blogbibliothek macht vielen Menschen Freude. Und uns auch! Wir lassen keinen Druck aufkommen und gewähren den Dingen ihren Lauf: Das Angebot der Blogbibliothek an Leser wie Blogger bleibt unverändert, und sie wird sich genau so entwickeln, wie ihr Energie zugeführt werden kann. Und was gesammelt und aufbereitet ist, bleibt als Lesevergnügen bestehen und hat mir selbst schon manche kurzweilige und anregende Stunde beschert:</p>
<p>Darum Ihnen Allen als Leser wie Blogger ein kreativ anregendes, lebendiges, gesundes und kurzweiliges Neues Jahr! Bleiben Sie uns gewogen &#8211; und Ihren eigenen Talenten gegenüber auch. Machen Sie sich in Ihrem Schreiben nicht kleiner, als sie sind, und verschwenden Sie auch nicht zuviele Gedanken an eine grössere Resonanz. Folgen Sie einfach Ihrem inneren Wunsch, sich auszudrücken und immer wieder die Form dafür zu üben &#8211; und beschäftigen Sie sich dabei immer auch mit Lust und Neugier als Leser wie Blogger mit Ihrem Selbst. Alles Gute im Neuen Jahr!</p>
<p>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Buchladen für 100 Tage &#8211; eine Empfehlung</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 22:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
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		<category><![CDATA[schriftgestellt]]></category>
		<category><![CDATA[Antiquariat]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhändler]]></category>
		<category><![CDATA[Buchladen]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Blog &#8220;100 Tage Bücher&#8221; ist ein Blog der Blogbibliothek. Dass dem so ist, mag Zufall sein, denn meist sind Dorin Popa&#8217;s Postings sehr kurz und mindestens so sehr bebildert wie getextet. Der Mann ist ja auch viel zu viel mit dem Anpreisen und Empfehlen von Büchern beschäftigt, denn mit dem eigenen Schreiben.
Wie es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Blog <a href="http://barer80.blogspot.com/" target="_blank">&#8220;100 Tage Bücher&#8221;</a> ist ein <a href="http://blogbibliothek.ch/quellen/detail.php?IDGefaess=39">Blog der Blogbibliothek</a>. Dass dem so ist, mag Zufall sein, denn meist sind Dorin Popa&#8217;s Postings sehr kurz und mindestens so sehr bebildert wie getextet. Der Mann ist ja auch viel zu viel mit dem Anpreisen und Empfehlen von Büchern beschäftigt, denn mit dem eigenen Schreiben.<br />
Wie es sich für einen Buchhändler gehört, eben.<br />
Bei Dorin Popa ist das allerdings etwas speziell. Denn seine Buchläden haben genau 100 Tage auf. Sie entstehen dort, wo sich plötzlich eine Gelegenheit ergibt, eine Räumlichkeit frei wird, die Ressourcen vorhanden sind und die Energie&#8230; Und die wird im Übermass gebraucht, für<strong> &#8220;100 Tage Bücher&#8221;</strong>.<br />
Was entsteht und übers Blog dann auch spürbar wird, ist eine angeregt aufregende Geschichte rund ums Buch: Um die Beschaffung, Ausstellung, den Verkauf und das Lesen.<br />
Man kann hier über die Schultern schauen und in Fundgruben schmökern, und wünscht sich zuweilen, der Laden wäre unten an der Ecke. Und zwar für immer.<br />
Aber nicht nur Dorin weiss wohl, dass sein Laden, so quasi auf der Stör, genau daraus seinen besonderen Reiz bezieht.</p>
<p>Also: Mal die Nase rein ins Blog &#8211; und dann in das nächste Buch, das Ihnen in die Quere kommt und von dem Sie denken, dass es Dorin Popa genau noch fehlt.<br />
Sie müssen es ihm nicht schicken. Lesen Sie es selbst, und freuen Sie sich daran.<br />
Schon das wird ihm gefallen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein weiterer kleiner Meilenstein</title>
		<link>http://blog.blogbibliothek.ch/scouting/ein-weiterer-kleiner-meilenstein</link>
		<comments>http://blog.blogbibliothek.ch/scouting/ein-weiterer-kleiner-meilenstein#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 17:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adressaten]]></category>
		<category><![CDATA[Echo]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibende]]></category>
		<category><![CDATA[Scouting]]></category>
		<category><![CDATA[Werdegang]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.blogbibliothek.ch/?p=295</guid>
		<description><![CDATA[Irgendwann heute morgen muss es gewesen sein:
Da wurde zum 50&#8242;000sten Mal ein Artikel in der Blogbibliothek im Volltext angeklickt. 
Ich danke Allen, welche dazu beitragen, dass Die Blogbibliothek nicht verstaubt, sondern aktuell ist und bleibt &#8211; wenngleich das Besondere ja gerade darin liegt, dass die meisten Texte auch nach Jahren interessant bleiben &#8211; eben zeitlos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann heute morgen muss es gewesen sein:<br />
Da wurde zum 50&#8242;000sten Mal ein Artikel in der Blogbibliothek im Volltext angeklickt. </p>
<p>Ich danke Allen, welche dazu beitragen, dass Die Blogbibliothek nicht verstaubt, sondern aktuell ist und bleibt &#8211; wenngleich das Besondere ja gerade darin liegt, dass die meisten Texte auch nach Jahren interessant bleiben &#8211; eben zeitlos sind. </p>
<p>Seit Jahresbeginn, also seit dem Start, sind genau 333 Texte von 120 Autoren aufgeschaltet worden. Sie sind von 48 verschiedenen Bloggern und Lesern, immerhin, empfohlen worden. </p>
<p>Und zu allem gilt: Wir wachsen bestimmt weiter. Es ist ein höchst umweltverträgliches, sinniges und geistvolles Wachstum, möchte ich meinen, und ich danke allen Beteiligten. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ferienpause</title>
		<link>http://blog.blogbibliothek.ch/allgemein/ferienpause</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 13:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>

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		<description><![CDATA[Infolge Ferien und viel Arbeit bei den Betreibern unserer Blogbibliothek bleibt es diese Woche ruhig in der Bibliothek. Nächste Woche sieht es dann besser aus und wir können wieder Beiträge vorstellen. Danke für das Verständnis!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Infolge Ferien und viel Arbeit bei den Betreibern unserer Blogbibliothek bleibt es diese Woche ruhig in der Bibliothek. Nächste Woche sieht es dann besser aus und wir können wieder Beiträge vorstellen. Danke für das Verständnis!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Herr Paulsen zwischen Buchdeckeln</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 19:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adressaten]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibende]]></category>
		<category><![CDATA[schriftgestellt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Herrn Paulsen sein Kiosk &#8211; das Blog lese ich schon lange. Immer wieder war ich begeistert von Paulsens Texten, in denen er einen Schreibstil offenbart, der wie geschaffen für ein Blog ist:
Ohne zu viele Schnörkel, flüssig, aber voller Liebe und Enthusiasmus für das Thema. Sehr oft ging es darin nicht darum, etwas schlecht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 320px"><img title="Der Herr Paulsen, der NutriCulinary-Blogger" src="http://nutriculinary.files.wordpress.com/2009/07/sm_stevan_paul_k_mal19901.jpg" alt="Stevan Paul, der Nutriculinary-Blogger" width="310" height="465" /><p class="wp-caption-text">Stevan Paul, by Stefan Malzkorn</p></div>
<p>Dem Herrn Paulsen sein Kiosk &#8211; das Blog lese ich schon lange. Immer wieder war ich begeistert von Paulsens Texten, in denen er einen Schreibstil offenbart, der wie geschaffen für ein Blog ist:</p>
<p>Ohne zu viele Schnörkel, flüssig, aber voller Liebe und Enthusiasmus für das Thema. Sehr oft ging es darin nicht darum, etwas schlecht zu machen &#8211; sondern dessen Gutes hervorzuheben. Paulsen lehrte mich, oder versuchte es zumindest, anders &#8211; unbewusst oder bewusst &#8211; zu hören (Musik), zu lesen (alles) oder zu essen (oder zu hilfskochen). Das Kochen überlasse ich noch immer meiner Frau. Deren Talent und Passion dafür liebe ich über alles. Und damit auch den Seelenverwandten, den Herrn Paulsen,  für die Achtsamkeit, mit der er beim Kochen &#8211; und beim Schreiben davon &#8211; der Natur begegnet, und den Festen, zu denen diese Natur uns einlädt. Nun ist Stevan Paul &#8211; so heisst der Herr hinter dem Blogger-Ego Paulsen &#8211; nicht nur ganz neu mit seinem zweiten Blog Nutriculinary Teil der Blogbibliothek, nein, nur kurz darauf folgt für ihn eine wirkliche Geburtsstunde &#8211; und ich möchte hier dazu einladen, das Baby dann wohlwollend zu empfangen:</p>
<p>Am 1. September erscheint von</p>
<p>Stevan Paul</p>
<p>im Hamburger mairisch Verlag <strong> </strong></p>
<p><strong>&#8220;Monsieur, der Hummer und ich&#8221;</strong>.</p>
<p>Ein Buch voller &#8220;Erzählungen vom Kochen&#8221;.</p>
<p>Wenn Sie nun meinen, Stevan hätte mich als Gegenleistung für diese kurze und leise Werbetrommel zum Essen eingeladen, so liegen sie falsch. Aber Sie können sich selbst zum Kochen einladen lassen. Wenn Sie das Buch lesen. Ich bin sicher, dass es schmecken wird. Seite für Seite.</p>
<p>Die Welt braucht mehr Menschen, die mit Geist und Lebenssinn schreiben. Und da wir heute dazu neigen, uns mit Plastiklöffeln aus Styropor-Schalen zu ernähren, ist es unser doppeltes Glück, wenn solche Menschen sich auch noch dem Kochen (und Essen) widmen. Lassen wir und doch davon einnehmen!</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://blogbibliothek.ch/quellen/detail.php?IDGefaess=55">Dem Herrn Paulsen sein Kiosk</a></p>
<p><a href="http://blogbibliothek.ch/quellen/detail.php?IDGefaess=110">Nutriculinary</a></p>
<p><a href="http://www.mairisch.de/stevan-paul_monsieur-der-hummer-und-ich.htm">Der Verlag zu &#8220;Monsieur, der Hummer und ich&#8221;</a></p>
<p>Leseprobe (PDF): <a href="http://www.mairisch.de/stevan_paul_monsieur_leseprobe.pdf">Der Tanz der Schlachter</a></p>
<p>
:::</p>
<p>
]]></content:encoded>
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