Der Buchladen für 100 Tage – eine Empfehlung
Das Blog “100 Tage Bücher” ist ein Blog der Blogbibliothek. Dass dem so ist, mag Zufall sein, denn meist sind Dorin Popa’s Postings sehr kurz und mindestens so sehr bebildert wie getextet. Der Mann ist ja auch viel zu viel mit dem Anpreisen und Empfehlen von Büchern beschäftigt, denn mit dem eigenen Schreiben.
Wie es sich für einen Buchhändler gehört, eben.
Bei Dorin Popa ist das allerdings etwas speziell. Denn seine Buchläden haben genau 100 Tage auf. Sie entstehen dort, wo sich plötzlich eine Gelegenheit ergibt, eine Räumlichkeit frei wird, die Ressourcen vorhanden sind und die Energie… Und die wird im Übermass gebraucht, für “100 Tage Bücher”.
Was entsteht und übers Blog dann auch spürbar wird, ist eine angeregt aufregende Geschichte rund ums Buch: Um die Beschaffung, Ausstellung, den Verkauf und das Lesen.
Man kann hier über die Schultern schauen und in Fundgruben schmökern, und wünscht sich zuweilen, der Laden wäre unten an der Ecke. Und zwar für immer.
Aber nicht nur Dorin weiss wohl, dass sein Laden, so quasi auf der Stör, genau daraus seinen besonderen Reiz bezieht.
Also: Mal die Nase rein ins Blog – und dann in das nächste Buch, das Ihnen in die Quere kommt und von dem Sie denken, dass es Dorin Popa genau noch fehlt.
Sie müssen es ihm nicht schicken. Lesen Sie es selbst, und freuen Sie sich daran.
Schon das wird ihm gefallen.


03. November 2009 um 11:02 Uhr
Danke für die Blumen! Mit ein Grund für den – gerade im Vergleich mit dem ersten Ladenexperiment 2007 – wortkargen Blog ist aber auch, daß ich vieles nicht mehr via Blog kommuniziere, sondern über die Fanseite der 100 Tage Bücher auf Facebook.
Auch hier leidet die Blogosphäre etwas unter dem Aufkommen von FB und Twitter…
03. November 2009 um 12:05 Uhr
Du hättest die Fanseite hier gerne verlinken dürfen, was ich hiermit mache: Hier geht´s lang.
Tja, Facebook ist für Vieles eine feine Sache, aber es ist auch von einer Dynamik, die Dir die letzte Freiheit über die Art der Verbreitung Deiner Projekte entzieht. Ich würde Dir raten, das Blog als Alternative nicht zu sehr in den Hintergrund zu stellen, zumal Du dieses ja auch mit Facebook verknüpfen kannst.